SVV und anderes
Die dunkeln Seiten im Leben eines Menschen sollten auch Beachtung finden!

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Vergewaltigung ist in unser Gesellschaft ein Tabuthema.
Niemand möchte darüber reden, geschweige damit was zu tun
haben.
Doch Vergewaltigung ist in einigen Ländern schon die Norm.
Beispielsweise in Afrika gibt es viele Mädchen die mehrmals
am Tag vergewaltigt werden. Für sie gibt es kaum Hilfe.
Sie glauben es ist natürlich das ein Mann eine Frau
sich einfach "nimmt" und sie dann zum Sex zwingt.
Das ist in vielen weiteren Ländern das gleiche.
Viele Kindern werden sogar zur Prostitution gezwungen.
Meist in armen Familien kommt es vor das ein Kind
so Geld für die Familie beschafft.
Die Eltern zwingen oft die Kinder selbst dazu.


Ein ganz krasser Fall sind die besagten "Ehrenmorde".
Sie kommen in den Ländern vor, wo die Jungfräulichkeit
unverheirateter Mädchen einen hohen sozialen
Wert haben.
Mädchen die ihre Jungfräulichkeit verloren haben,
sei es durch eine Vergewaltigung werden meist
von einem Familienmitglied getötet, damit
die Ehre der Familie wieder hergestellt werden kann.
Ehrenmorde stehen in der Türkei unter Strafe.
Das hält viele Familien trotzdem nicht davon ab.
Sie nehmen eine Gefängnisstrafe in Kauf, dafür,
dass die Ehre der Familie wiederhergestellt wird.
Oftmals wird ein Minderjähriger mit der Aufgabe
die Tötung des entjungferten Mädchens auszuführen
beauftragt,
damit entgehen sie einer Strafe.
Für diese Mädchen gibt es oft nur eine Möglichkeit,
dem sicheren Tod zu entgehen, durch Flucht.


Vergewaltigung kommt in jeder gesellschaftlichen Schicht vor.
Es ist ein sehr umfangreiches Thema das unter anderem
sexuelle Belästigung und Kindesmissbrauch einschließt.

Die Dunkelziffer ist sehr hoch, nicht alle Vergewaltigungen
werde auch zur Anzeige gebracht.
Die meisten haben Angst und schämen sich für das
was geschehen ist.

Man könnte sagen jede(s) dritte(s) Frau/Mädchen wurde
Vergewaltigt, sexuell Missbraucht oder musste
jegliche andere sexuelle Belästigung über sich ergehen lassen.
Jeder siebte bis achte Junge musste schon sexuelle Gewalt erleiden.

Das Leben nach einer Vergewaltigung bedarf viel Kraft und
Stärke. Nicht nur am Körper hat man Verletzungen davon getragen,
sondern auch die Seele wurde verletzt.
Man muss Lebenslänglich mit den Folgen kämpfen.
Das heißt, aber nicht das man kein "normales" Leben
mehr führen kann. Wenn der Wille, Kraft und viel
Unterstützung aus der Familie vorhanden ist,
kann man wieder ein Leben ohne zu große Angst
und Panik führen.


Die sexuelle Gewalt kurz erläutert:

Sexuelle Gewalt findet überall statt.
Am Arbeitsplatz, an öffentlichen Plätzen oder
sogar in der eigenen Wohnung.
Die Täter gibt es in allen Berufsgruppen,
wie Ärzte, Pädagogen, Arbeitgeber.
Ca. 80 % der Täter sind Verwandte, Bekannte,
der Nachbar oder sogar der eigene Partner.
Nur ca. 20 % der Täter sind Unbekannt.

Die Folgen einer Vergewaltigung sind oft starke
Depressionen, Suizid-(gedanken), SSV und Essstörungen.
Eine Frau die sexuelle Gewalt spüren musste fühlt
sich zutiefst verletzt, gedemütigt und voller
Schamgefühl. Auch Schuldgefühle können neben
Angst, Wut und Trauer auftreten.
Sie fühlen sich oft innerlich tot oder leer.
Viele Frauen die vergewaltigt wurden machen sich
zunächst Vorwürfe
Aufgrund negativer Reaktionen in ihrem Umfeld
verschweigen sie die Tat.
So entsteht Einsamkeit.
Sie isolieren sich von ihrer Umwelt.

Ein Weg den diesen Frauen gehen können,
ist sich Hilfe bei Beratungsstellen zu holen.
Diese bieten verschiedene Angebote, wie
Beratung, Information, Gespräche,
Begleitung zur Polizei oder die Vermittlung
zu Selbsthilfegruppen an.
Diese Stellen sind ein sehr wichtiger Anlaufpunkt
für solchen Frauen.
Dort können sie sich auch Adressen von
Therapeuten holen.
Ein nächster wichtiger Schritt in Richtung Licht
den sie gehen sollten.
Ohne professionelle Hilfe schafft man es kaum
aus diesem Loch in das man nach der Tat gefallen
ist wieder herauszukommen.


Wichtige Tipps für Freunde und Bekannte im Umgang
mit Vergewaltigten Frauen:

- Zeigen sie das Sie bereit sind zuzuhören,
doch drängen Sie die Betroffene nicht zu reden.
Oft fällt es schwer das Geschehene in Worte zu fassen

- Sie sollten unvoreingenommen zuhören, oft belastet es
Betroffene zusätzlich, wenn man Ihnen nicht glaubt oder
(Mit-) Schuld zuweist

- Es sollten keine ( rechtlichen ) Schritte ohne das
Einverständnis
der Betroffenen unternommen werden.
Eine gründliche Absprache sollte erfolgen.

- Suchen Sie sich selbst Hilfe, wenn sie Gefühle
wie Wut, Trauer oder Hilflosigkeit spüren.
So können Sie die Betroffnen besser unterstützen,
wenn Sie selbst Ihre Grenzen kennen und achten.



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