SVV und anderes
Die dunkeln Seiten im Leben eines Menschen sollten auch Beachtung finden!

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Wenn Eltern bei ihrem Kind die beschriebenen oder ähnliche Symptome entdecken, fühlen sich diese meist hilflos: Wie reagiert man angemessen auf die schockierende Entdeckung, dass das eigene Kind seinen Körper schwer misshandelt?

Wichtig ist dann, dass Sie nicht mit Panik, Vorwürfen oder Drohungen reagieren bzw. das Verhalten im Sinne von „verrückt“ oder „krank“ bewerten, sondern Ihrem Kind zeigen, dass Sie es ernst nehmen, sich um es sorgen und ihm helfen wollen.

Selbst wenn Ihr Kind „dicht“ macht und nicht gesprächsbereit ist, können Sie ihm diese Zuwendung in einem persönlichen Brief zusichern.

Sie können es fragen, woher das Verhalten kommt und was Sie dazu beitragen können, dass es seine Probleme weniger selbst schädigend verarbeitet bzw. dass die Ursachen für das Verhalten angegangen werden können.

Abgesehen von schweren Missbrauchsfällen, bei denen das Grundvertrauen zwischen Kind und Eltern zerstört ist, wünschen sich die meisten der betroffenen Jugendlichen mehr Beachtung, Zeit, Anteilnahme und Anerkennung von den Eltern und dass sie sich für ihre Sorgen interessieren, ihnen mit Verständnis, Vertrauen und Unterstützung begegnen.

Auch wenn Sie sich in dieser Situation verstärkt um Ihr Kind bemühen, wird sich das Verhalten in der Regel nicht sofort ändern, sondern es bedarf der Geduld und Stetigkeit in der Zuwendung, um das Gleichgewicht in der Beziehung wieder aufzubauen, wie es folgendes Zitat einer jungen Frau beschreibt: „Es ist wie eine Sucht, die man mithilfe von Therapien und mit viel Liebe und Zeit beheben kann. Angehörige müssen wissen, dass man nicht eklig ist, wenn man es macht! Dass man Liebe und Geborgenheit braucht, keine Vorwürfe. Sie dürfen nicht in Panik ausbrechen, sondern müssen helfen!“

Wenn Sie sich in dieser Situation überfordert fühlen, ist es ratsam, sich in einer Erziehungsberatungsstelle Hilfe zu holen.

Inzwischen haben Betroffene in verschiedenen Orten auch Selbsthilfegruppen aufgebaut, oder zum Beispiel auch im Internet, wo sie sich mittels Chats über ihre Probleme austauschen und sich gegenseitig Tipps für Hilfen geben.




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